Dubrovnik: Vom Touristen-Hotspot zum Vorbild gegen Massentourismus
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Dubrovnik war jahrelang das Sinnbild für überfüllte Altstädte, Kreuzfahrt-Massen und Touristen-Chaos. Doch das Image wandelt sich: Die „Perle der Adria“ gilt inzwischen als Vorbild im Umgang mit dem Massentourismus – das hebt auch die britische Zeitung The Telegraph hervor.
Vom Problemfall zum Modell
Die historische Altstadt von Dubrovnik, UNESCO-Weltkulturerbe und Kulisse zahlreicher Film- und Serienproduktionen, ächzte lange unter dem Ansturm. An Spitzentagen drängten sich Zehntausende Besucher durch die engen Gassen, ein großer Teil davon Kreuzfahrtgäste, die alle zur selben Zeit anlandeten.
Die Stadt zog Konsequenzen: Die Zahl der gleichzeitig anlegenden Kreuzfahrtschiffe wurde begrenzt, der Zustrom in die Altstadt besser gesteuert und auf eine gleichmäßigere Verteilung der Besucher über den Tag gesetzt. Maßnahmen, die heute international als Beispiel dienen.
Was Urlauber davon haben
Für Reisende bedeutet das vor allem eines: ein angenehmeres Erlebnis. Wer Dubrovnik abseits der Stoßzeiten besucht – am frühen Morgen oder am späten Nachmittag – erlebt die Altstadt deutlich entspannter. Auch ein Abstecher in weniger überlaufene Viertel oder auf die vorgelagerten Inseln lohnt sich.
Tipp für die Planung
Wer 2026 nach Dubrovnik reist, sollte den Besuch der Altstadt bewusst außerhalb der Mittagsspitze legen und prüfen, ob an einem bestimmten Tag mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. So lässt sich die schönste Seite der Stadt ohne Gedränge genießen.




